Karl Jockel (verstorben 2005)

war ebenfalls einer der ausgebildeten Musiker, die im Jahr 1964 zu den Gründern der damaligen Kulturringkapelle gehörten. Als gelernter Schlagzeuger war er über viele Jahre hinweg eine Stütze des Orchesters. Vor allem aber glänzte er bei Konzerten immer wieder als Solist am Xylophon. Sein Paradestück war dabei der „Zirkus Renz“. Unvergessen für uns alle. Karl Jockel war aber in besonderer Weise auch in der Vorstandsarbeit aktiv. Bereits im September 1964 gehörte er als Schriftführer dem vorläufig gebildeten Vorstand an. Diese Funktion hatte er insgesamt 18 Jahre inne.

 

Außerdem war er verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Orchesters. Viele Zeitungsartikel, interessante Fotos und Anekdoten spicken deshalb auch das Protokollbuch aus den Anfangsjahren, das von Karl Jockel akribisch geführt worden war. Vieles davon war schließlich auch Grundlage für die Festschrift anlässlich des 25jährigen Vereinsjubiläums. Auch Karl Jockel beendete seine aktive Musikerlaufbahn im Jahr 1990 nach dem Dirigentenwechsel von Walter Bergner zu Martin Reitz. Er blieb dem Orchester aber bis zu seinem Tod als inaktives Mitglied treu.